Aus der Praxis: der TSV Gärtringen

Der TSV Gärtringen ist das bis dato aktuellste Beispiel der Vereinswerkstatt 2030. Der Turn- und Sportverein hat das STB-Beratungsangebot in Anspruch genommen und ist seitdem hochmotiviert, die eigenen Strukturen zukunftssicher zu machen.

Präsident Jürgen Vetter beschreibt die Veränderungen in seinem Verein.

STB: Wie seid ihr auf das Beratungsangebot SV2030 vom STB aufmerksam geworden?

Jürgen Vetter: Bei meiner Ausbildung zum Vereinsmanager wurde das ähnliche Angebot, in diesem Fall des WLSB, vorgestellt. Das hat mir sofort gefallen. Im Rahmen unseres Ehrungsabends zum 100-jährigen Vereinsjubiläum haben wir vom STB einen Scheck für den Zukunftsworkshop erhalten.

Mit welcher Erwartungshaltung seid ihr an den Workshop getreten?

Wir wollten gemeinsam an der Zukunftsausrichtung des Vereins arbeiten und in diesem Prozess als Team zusammenwachsen. Dabei war unser Ziel, uns mit der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung aktiv auseinanderzusetzen. Das bedeutet: Wir möchten die Entwicklung auf unseren Verein übertragen und dadurch für die Bevölkerung attraktiver und zeitgemäßer werden.

Wurden eure Erwartungen erfüllt?

Ja! Die strukturierte und gut moderierte Schrittfolge mit den entsprechenden Ergebnissen hat uns positiv überrascht. In Summe hat uns der Workshop sogar „übererfüllt“.

Wie ist die Stimmung im Verein nach dem Workshop?

Schon während des Workshops hat sich gefühlt ein neues Gemeinschaftsgefühl eingestellt. Durch unsere wirklich sehr breite Verteilung der Teilnehmenden, von Jugendlichen über Neumitglieder bis zu langjährigen Vereinsprofis, ergab sich eine tolle breite Gesamtperspektive. Wir stehen jetzt an dem Punkt, wo wir ein Zusammenspiel über unsere acht Abteilungen hinweg beobachten – das ist einfach super! Der Blick der Abteilungen hat sich auf diese Weise wieder mehr geweitet auf die große Gemeinschaft drumherum und untereinander.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir haben 2 Schwerpunkt-Cluster herausgearbeitet, an denen wir weiter feilen möchten. Die Gruppe „Kommunikation und Identifikation“ hat schon gute Ideen generiert und in den weiteren Projektsitzungen werden sie konkretisiert und dann nach und nach umgesetzt. Die Gruppe „Bindung und Gewinnung von Mitarbeitenden“ hat sich schon um weitere Interessierte erweitert, also ist sie auch schon aktiv vorangegangen.

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