Das Sportzentrum der SG Schorndorf. Fotos Ulrich Kolb

Ein Verein auf dem Weg in die Zukunft

Die SG Schorndorf hat sich intensiv mit ihrer Zukunft beschäftigt. Die wichtigste Errungenschaft auf ihrem Weg zum Verein2030 ist das 2015 eröffnete Sportzentrum. Der Geschäftsführer Benjamin Wahl erzählt im Interview, was in seinen Augen noch wichtig ist.

Kooperationen, flexible Angebote, Digitalisierung oder ein großes Sportzentrum. Bei der SG Schorndorf ist man auf einem guten Weg in die Zukunft. Der 4000 Mitglieder starke Verein in der Nähe von Stuttgart hat sich intensiv mit den kommenden Herausforderungen beschäftigt. Benjamin Wahl ist geschäftsführender Vorstand und sich sicher, dass es auch in zehn Jahren noch den Sportvereine in ihrer klassischen Art geben wird - allerdings nur, wenn die Vereine bereit sind, umzudenken und auch mal neue Wege zu gehen. "Ich glaube, dass wir auch in zehn Jahren noch den klassischen Sportverein mit Haupt- und Ehrenamt haben werden. Aber es wird mehr hauptamtliche Angestellte geben. Der Verein wird professioneller arbeiten müssen und sich immer weiter zum modernen Dienstleister entwickeln. Ich gehe auch davon aus, dass immer mehr Kooperationen oder gar Fusionen die vereinsübergreifende Zusammenarbeit fördern", sagt er.

Durch die Eröffnung ihres Sportzentrums ist die SG auf einem guten Weg zu einem „modernen Dienstleistungsverein“. Seitdem wird nicht mehr nur der „klassische“ Abteilungssport angeboten, sondern auch ein VereinsFitnessStudio, Rehasport und viele Kindersportangebote. "Für uns war beziehungsweise ist das Sportvereinszentrum der wichtigste Schritt zum Sportverein 2030", sagt Benjamin Wahl. Rund 1100 Sportler - Mitglieder der SG und von 24 Kooperationsvereinen - trainieren dort.

Auch in Sachen Digitalisierung entwickelt sich die SG - nicht zuletzt durch die Corona-Krise - immer weiter. "Durch einen fairen Umgang, aktive Kommunikation, neue Ideen und viel, viel Einsatz können wir unseren Mitgliedern zeigen, dass sie das mit Abstand Wichtigste eines Sportvereins sind"", findet Benjamin Wahl.

Warum der Geschäftsführer findet, dass sich Vereine teurer verkaufen müssten, dass sie selbstbewusster werden sollten und  welche Projekte bei der SG noch anstehen, kann Du im vollständigen Interview hier nachlesen.

Benjamin Wahl

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